Donnerstag, 29. Mai 2014

Donnerstag, 29. Mai 2014

Warum heißt es eigentlich "Christi Himmelfahrt", aber "Jesu Auferstehung"?

Ixtus
... könnte man sich ja fragen, weil "Jesus" wie "Christus" offenkundig aus dem Lateinischen herrühren und auf -us enden. Nach der o-Deklination müsste auch der Genitiv von "Jesus" analog zu "Christi" demnach "Jesi" lauten. Und selbst, wenn man "Jesus" zur u-Deklination rechnen wollte, lautete der Genitiv "Jesus" (mit langem u), nicht "Jesu".

Christi Himmelfahrt
Jesu Auferstehung
Im Namen Jesu Christi
Die Jünger Jesu
Christi Leib ...

Also, das ist so ...
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Samstag, 19. April 2014

Samstag, 19. April 2014

Gottes (Ohn)Macht


Da ist einer am Kreuz gestorben. Hingerichtet von der römischen Besatzungsmacht. Nichts Besonderes, nichts Ungewöhnliches, damals vor 2000 Jahren. Eigentlich.

Doch dieser eine, der da gestorben ist, Jesus aus Nazareth, mit dem hat es eben doch etwas Besonderes auf sich. Allen Berichten zufolge war das ein Mensch mit einer Beziehung zu Gott, wie es sie noch nie gegeben hat. So eins war er mit Gott in allem Leben und Handeln, dass Menschen von ihm sagen konnten: das war Gottes Sohn, ja mehr noch: in ihm ist Gott selbst als Mensch auf die Erde gekommen.

Aber: Hat da also Gott selbst am Kreuz gelitten und ist gestorben?
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Freitag, 18. April 2014

Freitag, 18. April 2014

Gott ist tot - Der Tod ist tot

„Gott ist tot!“ Diesen provokativen Satz ließ einst der Philosoph Friedrich Nietzsche seinen „tollen Menschen“ ausrufen: „Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet.“ Oft ist das gläubigen Menschen seitdem entgegen gehalten worden.

Dabei gehört das für Christen ohnehin zum Kern ihres Glaubens. Ja, Jesus leidet und stirbt den Foltertod am Kreuz, das ist das Eine, das ist das Grunddatum für den heutigen Feiertag, den Karfreitag.
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Donnerstag, 17. April 2014

Donnerstag, 17. April 2014

Gründonnerstag: Abschied nehmen.

 „Und ich wollte noch Abschied nehmen“, heißt eine Zeile aus einem Song von Xavier Naidoo. „Und ich wollte noch Abschied nehmen, das werd ich mir nie vergeben. Mann, wie konntest du von uns gehen? Jetzt soll ich dich nie mehr sehen.“

„Nie mehr“: es geht um mehr als ein „Auf Wiedersehen“, „Bis bald“. Dieser Abschied ist ein Abschied für immer: der Abschied, den man nehmen muss, wenn ein geliebter Mensch stirbt.
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Sonntag, 13. April 2014

Sonntag, 13. April 2014

David, Salomo, Jesus: Eselreiter Gottes


Womit jemand sich fortbewegt, sagt eine Menge. Sozusagen: Sag‘ mir, wie du dich fortbewegst, und ich sage dir, wer du bist. Ob jemand einen Oldtimer fährt oder den neuesten Sportwagen, ein Mountainbike oder Omas altes Damenrad, ob er hoch zu Ross sitzt oder lieber dahin spaziert. Womit ein Mensch sich fortbewegt, sagt eine Menge.

Palmsonntag in Jerusalem vor 2000 Jahren: Jesus reitet auf einem Esel in die Stadt. Warum?
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Samstag, 30. November 2013

Samstag, 30. November 2013

Kindergebete, Päpstinnen und Beulen - ein #Blogstöckchen

Na, das war ja fast zu erwarten: Wenn die Blogkollegin Mechthild Werner ein Blogstöckchen auffängt, landet es als nächstes unter anderem bei mir. Wohlan, drei Antworten auf drei Freitagsfragen:

1. Dein schönstes Kindergebet, der schlimmste Vers im Glaubensbekenntnis?

Das ist geschummelt, das sind ja zwei Fragen in einer! Und meint die Frage nach dem Kindergebet das schönste aus meiner Kindheit - oder das, welches ich heute am schönsten finde?
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Sonntag, 13. Oktober 2013

Sonntag, 13. Oktober 2013

Ich swing an deiner Krippen hier - das Making-of mit Ludwig 3 #openreli

Schon vor einiger Zeit habe ich ein wenig mit der Demo herumgespielt und seitdem mit einem Kauf geliebäugelt. Als ich es vor zwei Wochen noch einmal günstiger entdeckte - dabei ist der reguläre Preis schon sehr fair -, habe ich zugeschlagen: bei Ludwig 3, dem Kompositions- und Arrangier-Programm aus dem Hause ChessBase. Letzteres hat sich einen Namen gemacht mit der gleichnamigen Schach-Datenbanksoftware und dem spielstarken Schachprogramm Fritz. Zum Verhältnis von Schach(software) und Musik(software) hat der Entwickler beider Programme, Matthias Wüllenweber, dem Schachmagazin "Karl" einmal ein lesenswertes Interview gegeben.

Da passte es wie die Faust aufs Auge, dass es zum openreli-MOOC, an dem ich je nach Zeit, Lust und Laune teilzunehmen und -zugeben gedenke, auch ein kleines begleitendes Musikprojekt gibt, wie ich aus dem Kursblog von Christian Günther erfahren habe. Und dazu habe ich mit Ludwig 3 nun Folgendes hervorgebracht:
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Donnerstag, 10. Oktober 2013

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Lesen, lesen - und ab und zu auch was sehen und hören. Mein Kirchen- und Stadtführer-App-Test.


Aus gegebenem Anlass habe ich mir eine Reihe von Kirchen- und Stadtführer-Apps angeschaut (alle für iOS). Mir ging es um Aufbau und Benutzerführung der Apps, sowie das Verhältnis von Text zu Bildern oder Audio- und Videoinhalten. Hier das Ergebnis.
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Donnerstag, 1. August 2013

Donnerstag, 1. August 2013

Überraschung: Amazon-Einstellung gegen das Verderben von Überraschungen


Ihr kennt das: Ihr hegt und pflegt euren Amazon-Wunschzettel, um zu entsprechenden Gelegenheiten den Link an Familie, Freunde und Bekannte zu verteilen. Der Haken daran: Je näher der Geschenke-Anlass rückt, desto "gefährlicher" ist es, den Wunschzettel selbst aufzurufen, etwa, um einen weiteren Artikel hinzuzufügen, Prioritäten oder Kommentare einzutragen. Denn von anderen bereits gekaufte Artikel verschwinden aus der Liste - womit man sich selbst die Überraschung verdirbt.

Doch Überraschung, zumindest für mich: Es gibt einfache Abhilfe.
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Montag, 3. Juni 2013

Montag, 3. Juni 2013

Lasst uns ruhig beten wollen!

Über obigen Eintrag auf Twitter bin ich heute auf diesen Artikel gestoßen: "Wir wollen nicht beten! Eine Glosse zur liturgischen Sprache".

Der Autor, Liborius Lumma, kritisiert in satirischer Form die Verwendung der liturgischen Formel "Wir wollen beten" anstelle von "Lasst uns beten". Mir scheint, er fällt ein zu hartes, wenn nicht gar falsches Urteil, wenn er schließt: "'Wir wollen beten' ist (...) vor allem eines: falsch."
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